Novi Sad – Zwischenstop auf dem Weg nach Belgrad

Wir brechen aus Szeged in Richtung Belgrad auf und nehmen Philipp mit. Er will nach Novi Sad, einer serbischen studentischen Kleinstadt auf dem Weg nach Belgrad und wir entschließen uns kurzum ebenfalls dort einen Zwischenstopp einzulegen.

Das zwiegespaltene Bild, das uns der Donauabschnitt Novi Sads darbietet, spiegelt auch das Stadtbild im Allgemeinen wider. Das schön gelegene Schloss, der liebevoll angelegte Donauradweg samt Blumenbeeten und modern anmutende Skulpturen auf der einen Seite stehen im Einklang mit den eleganten Altbauten, detailverliebten Dekorationen, engen Gassen und großzügigen Plätzen der Innenstadt. Wendet man den Kopf jedoch in die gegenläufige Flussrichtung so erblickt man Industrieruinen, die in ihrem Ausmaß einer russischen Trabantenstadt schmeicheln würden und deren Waschbetonfassaden auch in zahlreichen Gebäuden der Neustadt neuen Ruhm erlangt haben.

Insgesamt bleibt aber ein sehr positiver Eindruck der Stadt bei uns haften und wir bedauern ein wenig, nicht auch noch die Abendstunden hier verbringen zu können um zu sehen wie sich die kleinen Gässchen und Bars mit Menschen füllen und Novi Sads Ruf als studentische Feierstube Serbiens alle Ehre bereiten. Stattdessen verabschieden wir uns bei einem Espresso in der Nachmittagssonne von Philipp und fahren weiter nach Belgrad.

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2 Gedanken zu “Novi Sad – Zwischenstop auf dem Weg nach Belgrad

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